Wachbleiben

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winglet
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Re: Wachbleiben

Beitrag von winglet » 13 Mai 2011, 01:08

MoRe hat geschrieben:Ich will gar nicht wissen, wie hoch die Zahl der Crew Member ist, die Antidepressiva einnehmen. DAS sind Nebenwirkungen die im Dienst nichts zu suchen haben!
Welcher Arzt spricht denn da gerade in dir? :rolleyes: Hier redet niemand von Antidepressiva, bei denen schon eine große Bandbreite an Präparaten per se den Flugdienst ausschließen. Jeder muss für sich selbst wissen, was er mit seinem Organismus macht, auch bei "legitimen" Mittelchen. Vom Sicherheitsaspekt ganz abgesehen. Ich persönlich finde es gefährlich, seinen Biorhytmus durch die Einnahme von Pillen zu steuern. Hier mal eine Pille um wach zu bleiben, da eine zum einschlafen...

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Re: Wachbleiben

Beitrag von icediver » 13 Mai 2011, 10:21

Genau, man nimmt erst eine weil man nicht schlafen kann in der Pause und dann zur Wache schmeißt man sich eine Koffein ein. :D

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Re: Wachbleiben

Beitrag von EDDT » 13 Mai 2011, 12:22

MoRe hat geschrieben:Ich will gar nicht wissen, wie hoch die Zahl der Crew Member ist, die Antidepressiva einnehmen. DAS sind Nebenwirkungen die im Dienst nichts zu suchen haben!

Welche da wären?

Redest Du hier von kontinuierlicher Einnahme aus medizinischer Notwendigkeit oder vom Mißbrauch als Aufputschmittel?

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Re: Wachbleiben

Beitrag von ciel » 14 Mai 2011, 09:02

Sich in einer Ausnahmesituation eine Koffeintablette einzuwerfen, davon wird man nicht gleich sterben.

Man sollte sich aber vergegenwärtigen, dass man als FB ständig solchen "Ausnahmesituationen" ausgesetzt ist. Dauernd soll man gegen den Biorhytmus schlafen bzw. wach und leistungsfähig sein. Das geht schnell auf Kosten der Gesundheit, wenn man sich da auf Medikamente oder Alkohol verlässt.

Bei mir sorgt während der Arbeit das natürliche Adrenalin dafür, dass ich nicht einschlafe. ;)
Während der Wache tut's ein Kaffee oder ein starker Tee. Und im Crewrest habe ich mir eine Technik angewöhnt, die mich schnell einschlafen läßt. Zwar fühlt es sich momentan sch.... an, wenn man dann nach ein oder zwei Stunden wieder rausgerissen wird um weiterzuarbeiten, aber schlussendlich ist Schlaf immer noch die effektivste und gesündeste Form, sich zu regenerieren.

Außerdem gebe ich mir im Layover nicht die Kante bis zum Umfallen, sondern erhole mich.
Da geht man doch gleich anders auf den Rückflug, wie wenn man 2 Tage lang durch sämtliche Clubs gezogen ist. ;)
Das geht dann auch ohne Dope.

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Re: Wachbleiben

Beitrag von AbsolutOhne » 14 Mai 2011, 10:48

Dope als Wachmacher? Da bist Du aber 'ne erstaunliche medizinische Ausnahme. :smokin:

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Re: Wachbleiben

Beitrag von _sunshine » 15 Mai 2011, 18:18

[quote="icediver"]

Und wenn ich merke ich bin in der Wache kurz davor einzupennen:

- Öfen stauen
- Getränkewagen auffüllen
- Safttablett
- Calls nachgehen (eigentlich sollte man das immer machen)
- Toilettenchecks gründlich durchführen, auch mit Nachstecken usw.
- Kollegen in anderen Galleys mal kurz besuchen
- Sich mit dem wachehabenden Kollegen unterhalten (geht zwar nicht immer, aber meistens)
- Müll/ Gläser aus der Kabine sammeln
- Generell Service vorbereiten, entweder Zwischenservice, 2. Service oder sowas wie Saunatabletts, Marmeladen-/Brotkörbe, Specials
- Galley aufräumen (Getränke zusammenschütten, Pots frisch machen, Dinge die nicht benötigt werden wegstauen...)

Also es gibt ne Menge was man tun kann. Tabletten sind da m.E. der falsche Weg. Dann lieber noch Getränke die wenigstens den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen...

thxbeitrag

du sprichst mir aus der seele!! denn ich mache GENAU die von dir beschriebenen sachen während der nachtruhe anderer kollegen. und sollte ich mal alleine in der galley sein, ist fast immer ein pax am start, der sich nur all zu gerne mit mir unterhält ;)

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Re: Wachbleiben

Beitrag von shocan » 15 Mai 2011, 18:54

Nette Diskussion hier.

Wenn ich mal bisschen offtopic -sein darf, passt aber trotzdem zum Thema:

Wie isses mit Malarone? Die Firma schickt uns in Malaria-Gebiete und empfiehlt ausdrücklich die Einnahme von Malaria-Prophylaxe wie nun mal Malarone. Auch wenn man selbst entscheiden soll ob man das Medikament einnimmt oder nicht, die Firma unterstützt die Einnahme.
Nun sind die Nebenwirkungen von Malarone aber nun wirklich nicht auf die leichte Schulte zu nehmen, und man soll mit der Einnahme schon möglichst am Vortag des Umlaufs beginnen und bis eine Woche nach Ankunft fortsetzen. D.h. auch in diesem Fall hat man Kollegen an Bord, die ggfs. sehr arg unter Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit oder sogar despressiver Stimmung, Halluzinationen u. noch einigem mehr leiden. Was sagt ihr dann dazu??

Glücklicherweise hab ich die Tabletten sehr gut vertragen, hatte nur ein bisschen Druck in Bauch und Magen, aber eine andere Kollegin hatte tatsächlich das leicht depressive Gefühl während des ganzen Flugs und meinte, sie könnte jede Sekunde losheulen wenn es drauf ankäme.

Nicht so lustig!

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Re: Wachbleiben

Beitrag von icediver » 15 Mai 2011, 22:10

Ich hab ehrlich gesagt Angst vor den Tabletten und nehme dafür vor der Ankunft tonnenweise AntiBrumm für die Haut und Nobite für die Uniform.

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Senta98 » 17 Mai 2011, 18:13

Ich bin zwar keine FB, habe aber einen Nebenjob in einer Disko, wo ich an der Theke arbeite. Wenn wenig los ist und ich nichts zu tun habe, fällt es mir manchmal auch schwer, wach zu bleiben. Ich trinke dann immer Cola mit Wasser. Das ist nicht zu süß, man hat Flussigkeit und bleibt wach, ohne von Unmengen an Cola einen "Flash" zu bekommen. Wenn`s ganz schlimm ist trink ich mal eine Tasse Kaffee und versuche mich zu beschäftigen oder unterhalte mich. Nach Feierabend gehe ich immer gemütlich schlafen und schlafe aus, am Abend gehe ich auch wieder früh ins Bett, dass ich am Tag darauf nicht müde bin , wenn ich arbeiten muss.
Ich bin aus dieser Erfahrung her der Meinung, dass man keine Medikamente unbedingt benötigt, es ist halt schwieriger, aber sollte einen die Gesundheit wert sein.
Nothing is impossible. The word itself says:I´m possible!

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Holly Golightly » 17 Mai 2011, 18:19

Man darf nicht vergessen, dass es mit dem Schlafen im Hotel nicht immer so einfach ist. Bauarbeiten, polternde Zimmermädchen, lärmende oder dysfunktionale Air Condition......

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Senta98 » 17 Mai 2011, 18:29

Daran habe ich gar nicht so gedacht
...und dann noch die fermde Umgebung.
Was ich aber auch immer schwer finde, ist einzuschlafen, obwohl ich dan immer dabei bin , das Geschehene zu verarbeiten
Nothing is impossible. The word itself says:I´m possible!

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Re: Wachbleiben

Beitrag von CGN13 » 18 Mai 2011, 10:32

Robert_LH hat geschrieben:
Und genauso empfinde ich mich als Sicherheitsrisiko wenn ich nach einem Japan-Layover mit fast schlafloser Nacht vor dem Pickup auf den Rückflug nach Deutschland gehe. Ihr wisst wie hart diese Japan-Umläufe sein können und es gibt sicher Kollegen die da weniger Probleme haben und es gibt solche die vor Verzweiflung fast heulen weil sie nicht zum Schlafen kommen und dann auf einen 12-stündigen Tagflug gehen müssen. Ich habe es bei mir gemerkt und ich habe es live gesehen, wie Kollegen beim Start auf dem Jumpseat mit letzter Kraft probiert haben nicht einzunicken. Und genau DAS ist in meinen Augen wirklich gefährlich....

.
frage eines außenstehenden: was ist an den japan umläufen besonders schlimm? hat man da nur 12 std aufenthalt?
aber auch dann kann man doch eigentlich ein paar stunden schlafen oder? bin ein paar mal privat mit LH nach japan geflogen und hab mich dann direkt hingehauen-klappte gut, hätte ich vermutl auch als FB gemacht. aber wie läuft das denn bei euch so ab?

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Jewels » 18 Mai 2011, 10:38

CGN13 hat geschrieben:
Robert_LH hat geschrieben:
Und genauso empfinde ich mich als Sicherheitsrisiko wenn ich nach einem Japan-Layover mit fast schlafloser Nacht vor dem Pickup auf den Rückflug nach Deutschland gehe. Ihr wisst wie hart diese Japan-Umläufe sein können und es gibt sicher Kollegen die da weniger Probleme haben und es gibt solche die vor Verzweiflung fast heulen weil sie nicht zum Schlafen kommen und dann auf einen 12-stündigen Tagflug gehen müssen. Ich habe es bei mir gemerkt und ich habe es live gesehen, wie Kollegen beim Start auf dem Jumpseat mit letzter Kraft probiert haben nicht einzunicken. Und genau DAS ist in meinen Augen wirklich gefährlich....

.
frage eines außenstehenden: was ist an den japan umläufen besonders schlimm? hat man da nur 12 std aufenthalt?
aber auch dann kann man doch eigentlich ein paar stunden schlafen oder? bin ein paar mal privat mit LH nach japan geflogen und hab mich dann direkt hingehauen-klappte gut, hätte ich vermutl auch als FB gemacht. aber wie läuft das denn bei euch so ab?
Ich schlafe in Japan ganz hervorragend. Ein bisschen Quälerei ist am Ankunftstag dabei, aber dafür schlafe ich in der Nacht gut und relativ lang. Wir Münchner kommen vormittags/mittags an, ich gehe dann ins Bett, schlafe etwas 3 Stunden (nie mehr als 4 Stunden), gehe dann Kaffee trinken und einkaufen. Dann wird die "Beute" zurück ins Hotel getragen und dann ist es meistens Zeit für das Abendessen (wir gehen relativ früh essen in NRT). Nach dem Abendessen gibt es noch ein Green Tea Ice und dann geht's damit zurück ins Hotel. Eventuell noch etwas TV schauen und dann schlafen bis morgens.

Das ist mein Ablauf in NRT und ich fahre damit gut. Schlafe in beiden Nächten dadurch ganz gut und so 7 Stunden, oft aber auch mehr.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Wachbleiben

Beitrag von ciel » 18 Mai 2011, 11:21

Ich finde komischerweise den "kurzen" NRT(oder auch ICN) mit nur 24 Stunden Aufenthalt wesentlich unanstrengender als den mit 48 Stunden Layover.
Ich verfahre wie Jewels, und das klappt bei 24 Stunden Aufenthalt auch ganz gut.

Kritisch ist bei mir immer die zweite Nacht vor Ort (die für meine innere Uhr Tag ist), da kann ich immer erst gegen Morgen einschlafen und bin dann zum Rückflug völlig fertig. :(

Mir wären also reine Anholer nach Asien lieber, während ich in Richtung USA gerne länger Layover hätte. :rolleyes:

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Gastuser » 18 Mai 2011, 11:42

Holly spricht ein schwieriges Problem an! Zu Zeitumstellung und ungewohnter Umgebung kommen: Lärm im/ums Hotel, ungewohnte Betten, oft trockene Luft im Zimmer etc. Bei mir ist es z.B. auch so dass ich nach dem FLug nicht sofort schlafen kann, sondern eine Zeit brauche bis ich "runter komme". Dann muss man oft noch was essen, duschen...und dann ist man oft wieder munter, hat aber wenn es blöd läuft in wenigen Stunden schon wieder Pickup. Rumräumen und vorereiten am Flieger schön und gut, aber das hilft vielleicht kurzzeitig ein Tief zu übertauchen, aber zum Einen ist irgendwann mal alles vorbereitet und weggeräumt, zum anderen finde ich es nervtötend wenn ständig jemand um mich herum räumt und hin und her läuft. SO geht es vielen Kollegen...

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Twiggy » 18 Mai 2011, 14:43

Mit Medikamenten während der Arbeitszeit wäre ich generell gaaanz vorsichtig und find's auch nicht okay wenn man welche nimmt, um sich wach zu halten, seien es auch "nur" Koffeinpräperate. Wenn ich in der Wache merke, dass ich müde werde ist das allerletze was ich mache, rumsitzen und lesen, denn dann wird es nur noch schlimmer. Deshalb sieht man mich höchst selten sitzend an Bord, weil ich immer irgendwas zu tun suche (wie icediver schon schrieb, z.B. Galley aufräumen oder auch so banale Sachen wie Einkaufszettel für zu Hause schreiben, Rezepte ausdenken, etc. :D ), um eben der Müdigkeit vorzubeugen, bzw. sie zu verdrängen. Das hilft wirklich wenn man sich in solchen Fällen eine Beschäftigung sucht oder einfach auch mal einen kleinen Rundgang macht, sich mit Kollegen unterhält, o.ä. Ich muss echt sagen, so richtig mies vor Müdigkeit geht es mir wirklich selten. Wahrscheinlich habe ich auch dieses "natürliche Adrenalin" bei der Arbeit in mir, von dem ciel spricht ;) Genug Flüssigkeit ist auch nicht zu unterschätzen. Bei mir hilft grüner Tee recht gut. Aber da entwickelt halt jeder so mit der Zeit seine ganz eigene Methode, wie man in diesem Thread wieder deutlich erkennen kann. Auf irgendwelche Medikamente sollte man m.E. nie zurückgreifen. Ist ja eine ähnliche Sache wie mit Schlafmitteln, um im Layover oder zu Hause wieder in einen geordneten Schlafrhythmus zu kommen. Das kann man "mal" machen aber ich könnte mir vorstellen, dass das schneller zur Gewohnheit wird als einem recht ist. Wie ciel schon schrieb. Man ist als FB ständig diesen "Ausnahmesituationen", wie Schichtdienst, Zeit- und Klimaunterschieden ausgesetzt. Ich brauche auch recht viel Zeit um "runter zu kommen", wie es Rob83 schon erwähnt hat und kann auch an Bord meist nicht schlafen. Ich mache mir aber auch keinen Stress wenn ich mal 'ne Nacht wachliege. Das hat auch sehr, sehr viel mit der Psyche zu tun. Hört sich jetzt ganz schön nach so 'nem Esoterikgeschwafel an, hilft aber sich nicht unter Druck zu setzen, sondern "ruhig" zu bleiben. Dafür hat man eben die RZ, um sich hinterher zu erholen. Die freien Tage nach den Flügen haben wir nicht ohne Grund. Man muss echt herausfinden, was die beste Methode für einen selber ist mit unseren beruflichen "Nachteilen" zurechtzukommen und dann auch auf seinen Körper hören.
Words are very unnecessary...

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Re: Wachbleiben

Beitrag von Gastuser » 18 Mai 2011, 14:53

Zum (Ein)schlafen habe ich noch nie was genommen, aber ich denke da wäre dann Bladrian das Gegenmittel zu Koffein, oder?
Ich sage ja nicht dass man das regelmäßig oder dauernd machen soll, um Gottes willen! Aber wenns mal wirklich schlimm ist, sehe ich trotzdem noch immer nicht die Gefahr von zwei Tassen Kaffee in trocken gepresster Form;-)

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Re: Wachbleiben

Beitrag von ninetta » 18 Mai 2011, 15:03

Matchatee und sich in der Wache beschäftigen....
Was das Schlafen im Crewrest, auf den Ruhesitzen oder im Hotel betrifft habe ich immer eine Augenmaske und Ohrstöpsel dabei, das hilft fast immer! Ich schaffe es so meist sogar bei einer 35-Minuten-Pause auf den Ruhesitzen in den letzten Reihen kurz zu schlafen.
Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel (Robert Lerch)

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Re: Wachbleiben

Beitrag von FRA1 » 18 Mai 2011, 16:05

Ja, ich denke da hat wirklich jeder so seine eigenen "Favoriten"...
Dem einen hilft der Kaffee/Tee an Bord, der andere braucht immer wieder stete Bewegung.

Vor Ort ist das immer so eine Sache: Ich denke, JEDER hat Destinationen, wo er/sie selber besser schläft und welche an denen das Gegenteil der Fall ist.
Manchmal können Abholer für den eigenen Rhytmus wesentlich "entspannter" sein, wenn man nach seiner inneren Uhr einfach für die eine Nacht vor Ort weiter macht wie daheim, aber dann gibt es auch wieder Umläufe, bei denen mehr Zeit vor Ort für einen PERSÖNLICH(!) besser wäre.

Oftmals macht einem aber auch die persönliche Planung einfach einen Strich durch die Rechnung (gerade wenn man auch noch einen Flug rq hat)- da will man sich mit Freunden treffen/sightseeing machen oder shoppen gehen. Und in DEM Fall wird man nicht sagen, dass man doch lieber ins Bett will- AUCH wenn einem danach WÄRE, oder irre ich mich da?

Persönlich finde ich Japan und Westküste USA immer EXTREM anstrengend, oder aber auch wenn ich noch an die SIN-Umläufe denke, bei denen ich (nicht selten) WEIT über 30std. wach war, nachdem ich hier in FRA wieder angekommen bin...
Was ich generell GARNICHT mag, ist Alkohol zu trinken, um mich vor Ort "künstlich ins Bett zu schiessen", hab ich sicherlich auch einige male ausprobiert, aber die Rache kommt am nächtsten Tag!
Ich persönlich ziehe dann doch eine laaaange, warme Dusche oder ein Bad vor.

Aber ich denke auch hier hat JEDER so "sein Rezept"! 8)

FRA1

Re: Wachbleiben

Beitrag von FRA1 » 18 Mai 2011, 16:05

Ja, ich denke da hat wirklich jeder so seine eigenen "Favoriten"...
Dem einen hilft der Kaffee/Tee an Bord, der andere braucht immer wieder stete Bewegung.

Vor Ort ist das immer so eine Sache: Ich denke, JEDER hat Destinationen, wo er/sie selber besser schläft und welche an denen das Gegenteil der Fall ist.
Manchmal können Abholer für den eigenen Rhytmus wesentlich "entspannter" sein, wenn man nach seiner inneren Uhr einfach für die eine Nacht vor Ort weiter macht wie daheim, aber dann gibt es auch wieder Umläufe, bei denen mehr Zeit vor Ort für einen PERSÖNLICH(!) besser wäre.

Oftmals macht einem aber auch die persönliche Planung einfach einen Strich durch die Rechnung (gerade wenn man auch noch einen Flug rq hat)- da will man sich mit Freunden treffen/sightseeing machen oder shoppen gehen. Und in DEM Fall wird man nicht sagen, dass man doch lieber ins Bett will- AUCH wenn einem danach WÄRE, oder irre ich mich da?

Persönlich finde ich Japan und Westküste USA immer EXTREM anstrengend, oder aber auch wenn ich noch an die SIN-Umläufe denke, bei denen ich (nicht selten) WEIT über 30std. wach war, nachdem ich hier in FRA wieder angekommen bin...
Was ich generell GARNICHT mag, ist Alkohol zu trinken, um mich vor Ort "künstlich ins Bett zu schiessen", hab ich sicherlich auch einige male ausprobiert, aber die Rache kommt am nächtsten Tag!
Ich persönlich ziehe dann doch eine laaaange, warme Dusche oder ein Bad vor.

Aber ich denke auch hier hat JEDER so "sein Rezept"! 8)

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