Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

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JAZZY_123
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Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von JAZZY_123 » 09 Jan 2018, 13:12

Ihr Lieben,

zunächst ein mal tut es mir Leid, sollte es dieses Thema hier (einigermaßen aktuell) schon irgendwo geben. Ich habe die Suchfunktion bemüht aber bin leider nicht 100% fündig geworden, deswegen dachte ich probier ich's einfach noch mal. Und weiter bin ich totaler Newbie in der Fliegerei also bitte gerne korrigieren, sollte ich Stuss erzählen. :)

Also ich habe mich bei der LH für das momentan angebotene unbefristete 83%-Modell (ich meine es heißt SMK-Modell im Fachjargon) mit Basis FRA beworben und meine Schulung beginnt im März hier in Ffm.
Ich habe bereits einen Bachelorabschluss und würde gerne langfristig den Master daraufsetzen. Das, liebe Freunde der Fliegerei, würde ich gerne nebenberuflich als FB bei LH realisieren.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin mir im Klaren darüber, dass erst mal drei Monate Schulung plus sechs Monate Probezeit auf mich zukommen und ich zu dieser Zeit ganz sicher keinen Master beginnen werde. Allerdings würde ich gerne spätestens in einem Jahr meinen Master beginnen. Jetzt meine Frage an Euch Experten; Wie realistisch ist es, bzw. wie schnell möglich, dass ich in ein anderes Teilzeitmodell (z.B. M1 meines Erachtens 71,05% oder M2 mit 51,09%) wechseln kann?
Ich habe mir sagen lassen von einer FB der LH, dass "runter wechseln immer ginge nur z.B. in Vollzeit nur nach Bedarf".
Vllt. weiß einer von Euch da mehr und könnte es mir mal erklären?

Ich würde mich wirklich sehr freuen - Vielen Dank im Voraus! :)

salian93
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von salian93 » 11 Jan 2018, 21:17

Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen saisonalen Teilzeitmodellen (wie eben die 83 % zu denen aktuell eingestellt wird) und regulären Teilzeitmodellen wie M1 oder M2.

Es gibt einmal im Jahr die Möglichkeit sich innerhalb von SMK auf ein anderes saisonales Modell zu bewerben und dann statt 83 % zum Beispiel 67 % zu fliegen. Bei allen diesen saisonalen Modellen fliegst du einige Monat Vollzeit und hast in anderen Monaten entweder teilweise oder ganz frei, so dass du über das Jahr bei diesem Prozentwert landest.

Separat davon werden zu einem anderen Datum einmal im Jahr bei Bedarf Vollzeitstellen ausgeschrieben. Um in ein reguläres nicht-saisonales Teilzeitmodell wechseln zu können muss man erst eine Vollzeitstelle bekommen und mindestens 3 Monate Vollzeit arbeiten. Dann kann man sich unterjährig jederzeit auf M1 oder M2 bewerben.

Das Problem ist die Vollzeitstellen werden nach Seniorität vergeben. 2017 gab es nur sehr wenige Vollzeitstellen und niemand der nach Juli/August 2016 eingestellt wurde hat eine bekommen. All diese FBs (über 1000) und alle die seitdem noch eingestellt wurden oder noch vor dir Ihren Lehrgang beginnen, werden bei der Vergabe der Vollzeitstellen dir gegenüber bevorzugt.
Du wirst wahrscheinlich frühestens bei der Vergabe in 2019 für eine Vollzeitstelle ab November 2019 eine Chance haben und könntest dann ab Februar 2020 in M1 oder M2 wechseln.

Ich würde dir trotzdem dazu raten deinen Master nach Ende der Probezeit zu beginnnen. Du musst ja nicht Vollzeit studieren. Mach einfach jedes Semester nur 2-3 Kurse (vorzugsweise solche ohne Anwesenheitspflicht). Wenn du dann endlich in die Teilzeit wechseln kannst, wirst du dann umso schneller den Rest fertig machen können. Bis dahin hast du ja auch die Option ein anderes saisonales Modell zu wählen. Ich habe zum Beispiel seit diesem Monat eine 67 % Stelle, bei der ich zumindest im Wintersemester so viel frei habe, dass ich volle 30 CP leisten kann. Im Sommer wird das zwar nicht gehen, weil ich dann wieder Vollzeit fliege, aber es ist besser als die 83 % weil ich dann während der Prüfungsphase schon wieder fliegen müsste.

brummi
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von brummi » 12 Jan 2018, 10:53

Studium funktioniert auch im Vollzeit: aus eigener Erfahrung (Familie) - Jurastudium bis 1. Staatsexamen. Danach wegen fehlender Lust nicht weiter gemacht

salian93
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von salian93 » 12 Jan 2018, 19:55

@Brummi

Das kann aber nur dann funktionieren, wenn es in dem Studiengang keinerlei Anwesenheitspflichten gibt...
Es gibt aber sehr viele Studiengänge, bei denen man tatsächlich präsent sein muss und pro Semester maximal 2 Sitzungen pro Kurs verpassen darf.
In meinem Studiengang ist es zum Beispiel geteilt. Bei vielen Kursen muss ich nicht anwesend sein und schreibe dann einfach die Klausur mit bzw. reiche eine Hausarbeit ein.

Kurse mit Anwesenheitspflicht kann ich eigentlich nur wenn es Blockseminare sind mit Vollzeit fliegen vereinbaren. Dann blockt man sich die 3-4 Termine mit seinen Requests irgendwie ab und das funktioniert. Aber auch nur wenn es nicht mehr als 1-2 solcher Kurse sind.

Wenn du tatsächlich jede Woche zur selben Zeit da sein musst, dann kann das nicht funktionieren.

brummi
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von brummi » 12 Jan 2018, 23:09

Ich kann nur sagen, dass mein Verwandter das so bei Vollzeit hinbekommen hat (Uni FRA)

LHCrew
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von LHCrew » 18 Jan 2018, 11:06

salian93 hat geschrieben:Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen saisonalen Teilzeitmodellen (wie eben die 83 % zu denen aktuell eingestellt wird) und regulären Teilzeitmodellen wie M1 oder M2.

Es gibt einmal im Jahr die Möglichkeit sich innerhalb von SMK auf ein anderes saisonales Modell zu bewerben und dann statt 83 % zum Beispiel 67 % zu fliegen. Bei allen diesen saisonalen Modellen fliegst du einige Monat Vollzeit und hast in anderen Monaten entweder teilweise oder ganz frei, so dass du über das Jahr bei diesem Prozentwert landest.

Separat davon werden zu einem anderen Datum einmal im Jahr bei Bedarf Vollzeitstellen ausgeschrieben. Um in ein reguläres nicht-saisonales Teilzeitmodell wechseln zu können muss man erst eine Vollzeitstelle bekommen und mindestens 3 Monate Vollzeit arbeiten. Dann kann man sich unterjährig jederzeit auf M1 oder M2 bewerben.

Das Problem ist die Vollzeitstellen werden nach Seniorität vergeben. 2017 gab es nur sehr wenige Vollzeitstellen und niemand der nach Juli/August 2016 eingestellt wurde hat eine bekommen. All diese FBs (über 1000) und alle die seitdem noch eingestellt wurden oder noch vor dir Ihren Lehrgang beginnen, werden bei der Vergabe der Vollzeitstellen dir gegenüber bevorzugt.
Du wirst wahrscheinlich frühestens bei der Vergabe in 2019 für eine Vollzeitstelle ab November 2019 eine Chance haben und könntest dann ab Februar 2020 in M1 oder M2 wechseln.

Ich würde dir trotzdem dazu raten deinen Master nach Ende der Probezeit zu beginnnen. Du musst ja nicht Vollzeit studieren. Mach einfach jedes Semester nur 2-3 Kurse (vorzugsweise solche ohne Anwesenheitspflicht). Wenn du dann endlich in die Teilzeit wechseln kannst, wirst du dann umso schneller den Rest fertig machen können. Bis dahin hast du ja auch die Option ein anderes saisonales Modell zu wählen. Ich habe zum Beispiel seit diesem Monat eine 67 % Stelle, bei der ich zumindest im Wintersemester so viel frei habe, dass ich volle 30 CP leisten kann. Im Sommer wird das zwar nicht gehen, weil ich dann wieder Vollzeit fliege, aber es ist besser als die 83 % weil ich dann während der Prüfungsphase schon wieder fliegen müsste.
Die Vollzeitstellen wurden in München bis Lehrgang 1769 vergeben. Das Einstellungsdatum war hier Ende/Mitte Februar 2017. In Frankfurt irgendwas mit 1750 oder noch ein bisschen niedriger.
Im Moment sind wie bei Lehrgang 1870 glaub ich. (das zur Orientierung.)

Also es sind nicht sooo viele Vollzeitstellen abgelehnt worden.
Eine Prognose ob/wann LH wieder eine Abfrage startet ist immer sehr schwer abzuschätzen.


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salian93
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Re: Vom SMK-Modell (83%) ins niedrigere Teilzeitmodell M1/2 wechseln?

Beitrag von salian93 » 19 Jan 2018, 20:13

Also ich weiß das in München deutlich mehr eine Vollzeitstelle bekommen haben, aber in Frankfurt wurden Sie nur bis Lehrgang 1710-1720 (irgendwas in dem Dreh) vergeben. Definitiv nicht 1750.

Zu dem Zeitpunkt als die letzten Vollzeitstellen vergeben wurden waren wir bei Lehrgang 1820. Bei 15-20 FBs pro Lehrgang (von denen natürlich nicht alle in Frankfurt sind und sich nicht alle auf Vollzeit beworben haben werden) wurden also doch schon eine ganze Menge Leute abgelehnt. Mindestens mal mehrere Hundert, eher an die Tausend.

Man kann allerdings wirklich nie sagen, wann das nächste Mal Vollzeistellen ausgeschrieben wurden.
Sollte das dieses Jahr wieder der Fall sein und bewegt sich die Anzahl der Stellen wieder in einem ähnlichen Rahmen wie letztes Jahr (in Frankfurt 300), dann werden vermutlich nicht mal alle diejenigen eine bekommen können, die 2017 leer ausgegangen sind.

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