Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von ExFAZ » 18 Jul 2008, 13:29

Hallo Nats,
ich kenne Dich nicht und es steht mir auch nicht zu zu urteilen. Und glaube mir es tut mir sehr leid!!!!!!!
ABER: Auf jedes Bewerbuingsgespräch sollte man sich sehr sehr gut vorbereiten und alles Nutzen. Gerade dieses Forum hier gibt eigentlich alle Auskünfte, die man für TI, AC und eben auch Medical braucht. Auch gibt es andere Foren, in denne das ein oder ander Thema diskutiert wird. Gerade wenn man vom "Traumberuf" spricht.
Für den Grossteil der Passagiere sind wir dazu da Kaffe, Tee, Chicken und Beef zu verteilen. Das ist ja auch ok. Allerdings sind wir eigentlich dafür da, für Sicherheit zu sorgen und im Falle eines Notfalls 100% da zu sein. Da man keinen Notfall proben kann um zu sehen wie ein Bewerber reagiert, werden die Bewerber eben durch KT, TI, AC, Medical und Lehrgang beobachtet, bis sie auf Strecke gehen. Leider bist Du als Bewerber die Nummer 198737AX und nicht Frau/Herr Mueller. Und solange es täglich neue Bewerber gibt, wird sich das auch nicht ändern. All das kann man aus den Foren rauslesen und so komme ich zu meiner Frage: Wieso hast Du das mir dem Ritzen erwähnt? Besteht nur der geringste Zweifel, dass ein Bewerber "labil" ist, dann gibt es leider nur eine Entscheidung!
Wenn Fliegen Dein Traumberuf ist, dann bewerbe Dich weiter. Es gibt so viele Airlines. Auch im Ausland. ICh wünsche DIr auf alle Fälle alles Gute und viel Glück

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Holly Golightly » 18 Jul 2008, 16:51

Du hast das sehr schön formuliert, dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen!
Leider wollen die Airlines nun mal authentische Leute und keine Schauspieler, sondern Leute, die positiv im Inneren sind und stabil. Klar sind das heutztage auch nicht alle, aber sie wollen es halt. Man muss ja auch nicht nur Im Notfall gelassen bleiben, sondern auch im alltäglichen Flugbetrieb. da sind genug Stresssituatuionen, wenn der Slot ruft, Paxe nerven und quengeln, da immer gelassen zu bleiben ist nicht einfach. Und die Airlines denken nunmal, dass Leute mit psychischen Problemen das nicht so gut hinkriegen. Man erlebt es ja auch oft an Bord, dass manche Kollegen aufeinmal in Tränen ausbrechen wegen an sich banalen Dingen. Aber der Beruf ist halt echt stressig und man stösst oft an seine Grenzen und wer da nicht richtig stabil ist, wird auch nicht glücklich mit dem Beruf.
Aber versuch es einfach weiter bei anderen Airlines.
Viel Glück!!

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Cattenom » 19 Jul 2008, 23:09

Hallo,

ich möchte nicht einen neuen Thread eröffnen, deshalb schreibe ich es hier rein, auch wenn ich evtl. die Diskussion unterbreche.

Ich habe mich bei Lufthansa beworben, und auch bei einigen anderen Fluggesellschaften.

Ich wusste natürlich von Anfang an, dass meine Narben ein Problem werden würden, verdrängte es aber und hoffte, vielleicht irgendwie halt durch langarmige Hemden usw. mich durchmogeln zu können.

Ich habe massive Narben von sehr tiefen Schnitten am Arm. Dass das ein No-Go und Ausschlußkriterium sein dürfte, leuchtet mir ein.

Die Narben stammen aus einer sehr schwierigen Lebensphase, Trennung vom Partner, Trennung der Eltern, Tod eines Freundes, Abiturstress und Versagensängste. Alles innerhalb eines Monates.

Heute geht es mir sehr gut, alles was mich daran erinnert sind die Narben. Ich bin heute keineswegs mehr labil, habe eine völlig andere Sichtweise zum Leben entwickelt, bin lebensfroh und belastbar geworden. Sprich, ich habe aus dem größten Fehler überhaupt gelernt, dass man sich nicht hängenlassen darf und sein Leben nicht wegwerfen darf.

Ich war damals in psychiatrischer Behandlung, nach der Schnitt-Attacke in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie für eine Woche. Das ist jetzt knapp 3 1/2 Jahre her.


Meine Frage... Habe ich, wenn diese Narben gesehen werden und Fragen gestellt werden was da los war überhaupt bei IRGEND einer Fluggesellschaft ne Chance? Gibt es Fluggesellschaften wo ausschließlich langarmige Hemden getragen werden?

Und... ist es irgendwie möglich die Narben während AC, Medical usw. zu verdecken, also zu verheimlichen oder wird man da so gründlich gecheckt dass es nicht möglich ist?

Wiegesagt, ich bin heute schon wieder seit ca. 2 Jahren völlig "klar" im Kopf, keine Antidepressiva oder sonstiges....

Würd mich freuen wenn ihr ein wenig auf meine Situation eingeht und meine Fragen beantwortet. Mit diesem Scheiss hab ich mir mein Leben ganz schön versaut.... :wall: :wall: :wall:

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Administrator » 19 Jul 2008, 23:17

Hallo Cattenom,
vielen Dank für eine Ehrlichkeit und Vertrauen.
Ich denke, diese Fragen wird Dir niemand hier zufriedenstellend beantworten können. Wir sind keine Mediziner und haben keine Entscheidungskompetenz.
Bewirb Dich bei den Airlines Deiner Wahl und versuch es einfach.
Beim Medical wirst Du aber immer das Hemd ausziehen müssen und es ist wahrscheinlich, dass Dir dementsprechende Fragen gestellt werden.
Viel Erfolg

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Jetsetter » 20 Jul 2008, 00:11

Cattenom hat geschrieben:Heute geht es mir sehr gut, alles was mich daran erinnert sind die Narben. Ich bin heute keineswegs mehr labil, habe eine völlig andere Sichtweise zum Leben entwickelt, bin lebensfroh und belastbar geworden. Sprich, ich habe aus dem größten Fehler überhaupt gelernt, dass man sich nicht hängenlassen darf und sein Leben nicht wegwerfen darf.

Würd mich freuen wenn ihr ein wenig auf meine Situation eingeht und meine Fragen beantwortet. Mit diesem Scheiss hab ich mir mein Leben ganz schön versaut.... :wall: :wall: :wall:
Wenn Fragen diesbezüglich kommen, dann vermittel einfach das, was du auch hier offen erklärst:
es war eine schwierige Lebensphase, die du aber mittlerweile gut bewätigt hast. Versuch nicht, zu vertuschen, sondern geh ähnlich offensiv mit deiner Vergangenheit um, wie du es hier handhabst...
Schau nach vorn und vermittel dies auch, dann wird es schon klappen.
Viel Glück!

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Cattenom » 20 Jul 2008, 01:14

Danke für eure aufmunternden Antworten.

Ich werds versuchen. Habe schon eine Einladung zum Telefoninterview. Muss mich aber noch ein bisschen vorbereiten.

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von amazed » 20 Jul 2008, 09:05

lieber/liebe cattenom,

ich war am donnerstag beim medical und habe eine kleine narbe an der oberlippe (ganz klein, sieht man kaum/gar nicht). Ich hab diese seitdem ich 2 jahre alt bin und ich musste erst überlegen was sie meint, als sie mich fragte. Sogar diese musste ich detailliert beschreiben (seit wann/woher kommt diese narbe/was ist passiert usw). Also wird darauf schon sehr sehr geachtet. ich wünsche dir alles gute, dass du den arzt überzeugen kannst, dass du nicht mehr psychisch labil bist.
alles gute!

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Jewels » 20 Jul 2008, 12:09

Vielleicht kannst du dich auf das Medical auch vorbereiten, indem du eine Art Gutachten mitbringst, das bestätigt, dass es dir jetzt gut und und dein Zustand stabil ist. Denn ich kann mir vorstellen, dass die Aussage alleinig von dir, nicht reichen wird, wie es ja auch bei der Bewerberin weiter oben war.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Cattenom » 20 Jul 2008, 13:38

Wäre nur die Frage, mal angenommen der Fliegerarzt akzeptiert es, dass ich wieder stabil bin, ob dann aber die Fluggesellschaft es akzeptiert, dass ich mit solchen Narben die Fluggäste bediene.

Wenn ich eines in meinem Leben rückgängig machen könnte, wärs das....

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Sandy22 » 13 Nov 2008, 08:44

Cattenom hat geschrieben:Danke für eure aufmunternden Antworten.

Ich werds versuchen. Habe schon eine Einladung zum Telefoninterview. Muss mich aber noch ein bisschen vorbereiten.
wie war´s?


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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Rachel_ » 21 Apr 2009, 15:10

Hallo,
ich hab mir jetzt das erste mal einträge zum thema medical durchgelesen, und je mehr von diesem threat ich gelesen habe umso enttäuschter war ich eigentlich, ich fürchte ich kann diesen beruf vergessen... ich nehme ad schon seit mehreren jahren, und das jeden tag. die tabletten beeinträchtigen mich überhaupt nicht, weder in der reaktion noch in sonst irgendeinem bereich (ich nehm sie jeden tag, da wär ich ja generell bisschen langsam), insofern würd ich mich unfair behandelt fühlen falls das wirklich die sache wäre wegen der ich nicht fliegen könnte ?( ...
naja, jedenfalls das könnt ich ja im notfall (falls mir mein neurologe bestätigt dass es kein problem ist) noch verschweigen, aber problematischer wirds bei dem grund aus dem ich die nehmen muss. ich habe so viele narben, der arzt der da nicht nachfragen würde wäre geradezu bescheuert... glücklicherweise ist nur ein kleiner teil davon selbst zugefügt, aber mal im ernst, sogar mit einem attest von drei verschiedenen neurologen/psychiatern, wer soll mir da glauben...
ich bin so enttäuscht, ich weiß dass der beruf das richtige für mich wäre, und ich hab mich auch schon so gut vorbereitet, ich bleibe in stressituationen absolut ruhig und wäre vom wohnort her viel flexibler als andere... gibt es denn keine fb die das gleiche problem haben? ;(

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Holly Golightly » 21 Apr 2009, 15:18

Doch, da sind einige Bewerber mit dem gleichen Problem.
viewtopic.php?f=117&t=14666

Knackpunkt 1: Sichtbare Narben. Geht nicht. Genausowenig wie Tattoss, Piercings, Hasenscharten, faule Zähne.

Knackpunkt 2: Wie lange ist es her, dass Du solche Probleme hattest, dass Du Dich selber geritzt hattest? Bist Du Ende 30, und hast das mit 17 gemacht aus Liebeskummer oder so, wirds niemanden gross interessieren.
Bist Du aber Anfang 20 und es ist grade 2 Jahre her, ist natürlich keine Prognose möglich, dass das nur eine Phase war, die endgültig vorbei ist.
Wer garantiert dann, dass Du nicht bei Problemen mit Schichtdienst, unruly paxen an Bord, Stress allgemein nicht wieder einen Rückfall bekommst?

Diese Medikamente beeinträchtigen ja auch das Reaktionsvermögen. Im Notfall musst Du aber ganz fix auf zack sein.
Zuletzt geändert von Holly Golightly am 21 Apr 2009, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: unvollständiger Link repariert

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von TinkaC » 21 Apr 2009, 15:25

Sei mir nicht böse und versteh es bitte nicht als Angriff Rachel, aber Du schreibst, dass Du täglich Medikamente nimmst. Demnach scheint ja eine Notwenigkeit vorzuliegen, sonst würdest Du die Medikamente ja nicht nehmen. Und jemand, der eine Dauermedikation hat, wird nicht eingestellt. LH oder jede andere Linie kann Dir eben nicht garantieren, dass eine Erkrankung oder Beeinträchtigung bei nicht regelmäßig einzunehmender Möglichkeit der Medikamenteneinnahme nicht schlimmer wird und Du im Zweifel nicht mehr fliegen könntest. Verstehst Du worauf ich hinaus möchte? Wir arbeiten nun mal im extremen Schichtdienst, und es geht eben nicht, dass man pünktlich irgendwelche Medikamente einnehmen kann. Zumindest kann und wird Dir das niemand garantieren.
Sei nicht böse oder enttäuscht deswegen, die Firmen möchten eben einen Bewerber der zumindest eine Wahrscheinlichkeit von 100% hat nicht chronisch krank zu sein, denn das möchte sich keine Firma leiten. Das hat nichts mit Dir als Mensch zu tun, es ist rein wirtschaftliches Denken.
Narben stellen nicht in erster Linie ein Problem dar, in Deinem Fall ist es offenbar Deine psychische Situation die eine Einstellung verhindern wird.
Auch wenn ein Neurologe Deine momentane Gesundheit bescheinigt ist es ja immer noch so, dass Du Tabletten nimmst, die Grundproblematik demnach also immer noch besteht.
Promis? Igitt, deren Sche**e riecht auch nicht nach Rosen!

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Lana82 » 21 Apr 2009, 15:30

Holly_Golightly hat geschrieben:Doch, da sind einige Bewerber mit dem gleichen Problem.
viewtopic.php?f=117
Dieser Link funktioniert nicht. Ich such auch mal ob ich noch was hilfreiches finde.

Aber was ich hier schon so zu diesem Thema gelesen habe ist es sehr schwierig wenn man dauerhaft Antidepressiva nimmt.

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Holly Golightly » 21 Apr 2009, 15:33


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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Lana82 » 21 Apr 2009, 15:33


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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Rachel_ » 21 Apr 2009, 21:37

TinkaC hat geschrieben:Du schreibst, dass Du täglich Medikamente nimmst. Demnach scheint ja eine Notwenigkeit vorzuliegen, sonst würdest Du die Medikamente ja nicht nehmen.
schon, aber das ist bei mir weit weniger kompliziert. ich hab keine psychischen probleme, mir ist (zum glück) nichts schlimmes passiert oder so, aber ohne medikamente bin ich einfach antriebslos, ich weiß nicht, es ist schwer zu beschreiben, jemand der selbst mal depressionen hatte wird dieses gefühl vermutlich kennen. naja, und zum vergleich: solche medikamente beginnen (!) erst nach ca. zwei bis drei wochen zu wirken, die volle wirkung setzt nach ein paar monaten ein, daher ist es umgekehrt auch kein drama wenn ich sie mal vergesse zu nehmen. damit sich da irgendetwas verschlimmert müsste ich schon sehr hartnäckig auf die tabletten vergessen...
aber ich verstehe schon was gemeint ist, es gibt wahrscheinlich tausende bewerber die einwandfrei sind, warum also ein risiko eingehen. ich finds nur so schade und irgendwie ärger ich mich auch, das ist das erste mal dass die krankheit mir irgendwie im weg steht... egal, danke trotzdem für eure antworten :bussi:

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Luna* » 22 Apr 2009, 02:19

ich hab keine psychischen probleme
ohne medikamente bin ich einfach antriebslos
das ist das erste mal dass die krankheit mir irgendwie im weg steht
Keine psxchoprobleme nur antrieblos=Krankheit???

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Re: Flugbegleiter trotz Antidepressiva?

Beitrag von Rachel_ » 24 Apr 2009, 19:58

Hm, du hast recht, ich hab mir selbst wiedersprochen. was ich gemeint hab war, viele leute erleben was schreckliches, verlieren jemanden oder so und bekommen dann depressionen. dann gibts andere, denen ist vlt nichts tragisches passiert, aber sie sind trotzdem depressiv. die müssen dann oft über jahre medikamente nehmen, hat was mit synapsen und serotonin und so zu tun, ehrlich gesagt erinner ich mich nicht mehr an alles, aber der springende punkt ist, dass es sich um eine physische krankheit handelt/handeln kann.

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