Vorraussetzungen Medical Hörtest

biggilein
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Hörtest

Beitrag von biggilein » 25 Okt 2006, 15:30

wie detailliert machen die eigentlich den Hörtest? hatte mal nen Hörsturz und höre auf dem einen Ohr ein bissi weniger.. Druckausgleich ist allerdings möglich.. merkt das einer?
Wie genau sieht der Test aus?

TinkaC
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Re: Hörtest

Beitrag von TinkaC » 25 Okt 2006, 18:28

Man bekommt einen Kopfhörer aufgesetzt und hört zunächst mal nix. Dann beginnt der Test erst rechts, später links. Es kommt ein Ton, erst ganz leise, dann immer lauter werdend. Sobald man den Ton wahrnimmt muß man einmal auf einen Knopf drücken. Ergebnisse wurden mir nicht mitgeteilt.
Im Arztgespräch mußte ich noch den Druckausgleich machen, dabei sah mir die Ärztin in die Ohren. Das war´s schon mit dem Hörtest.
Ich hoffe ich konnte helfen, Gruß Tinka "happy.gif" "0">
Promis? Igitt, deren Sche**e riecht auch nicht nach Rosen!

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Re: Hörtest

Beitrag von marcLH » 25 Okt 2006, 18:34

also das ergebnis bekommst du nur teilweise....sie sagt entweder: alles ok...oder halt nicht "smile.gif" "0">

aber eine detaillierte aufschlüsselung gibt es nicht

biggilein
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Re: Hörtest

Beitrag von biggilein » 25 Okt 2006, 21:57

Kann man da wohl schummeln und einfach drücken, wenn man meint es müsste mal wieder was kommen?
Ich weiß ja dann vom linken Ohr in welchem Abstand die Töne ungefähr kommen.
Ist jetzt kein Witz.. aber ich höre wirklich auf dem linken Ohr weniger. Allerdings im Alltag schränkt mich das jetzt nun gar nicht ein.

marcLH
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Re: Hörtest

Beitrag von marcLH » 25 Okt 2006, 22:44

uff...also ich stifte hier jetzt mit sicherheit nicht zur falschaussage oder sonstiges an !!!! was du im endeffekt tust...ist deine sache....

aber: wenn die das merken....dann musst du auch mit den konsequenzen rechnen

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Re: Hörtest

Beitrag von KCLP2006 » 25 Okt 2006, 22:54

biggilein schrieb am 25.10.2006 20:57 Uhr:
Kann man da wohl schummeln und einfach drücken, wenn man meint es müsste mal wieder was kommen?
Ich weiß ja dann vom linken Ohr in welchem Abstand die Töne ungefähr kommen.
Ist jetzt kein Witz.. aber ich höre wirklich auf dem linken Ohr weniger. Allerdings im Alltag schränkt mich das jetzt nun gar nicht ein.

wenn ich das richtig gesehen habe, ( kann das so genau nicht sagen, da ich in dieser Kabine gesessen habe und die tür nur am anfang geöffnet war) dann hat die Dame, die den Hörtest durchgeführt hat , immer selber auf "weiteren Ton" gedrückt, da sie zwischendurch auch meinte " ah, Frau Lange, kleinen Moment....," und sie hat immer auf irgendwas getippt, denke mal die ENTER Taste oder so was.... "biggrin.gif" "0"> Aber will jetzt hier auch keinen Mist erzählen... "confused.gif" "0"> Ich würde bei dem Test nicht schummeln.... "fear.gif" "0">

Johnny

Re: Hörtest

Beitrag von Johnny » 25 Okt 2006, 23:12

Ja, war bei der Musterung genauso, schätze mal das ist ähnlich. Würde nicht schummeln, die "verarschen" nämlich auch manchmal, hab die gute nachher gefragt. Manchmal wollen die einen verwirren und es kommt auf dem einen was und aufm anderen nix. Ist normal, wirklich nur dann drücken wenn man was hört. Ich bin trotzdem T2 gemustert worden, weil ich anscheinend ne leichte Fehlstellung im rechten Fuß hab, wenn ich ins Piloten- oder FA-Medical komme, achte ich also drauf, dass ich mich gerade hinstelle "wink.gif" "0">

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Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von tikva » 17 Aug 2007, 22:29

Hallo, ich bin neu hier. Habe gleich mal eine Frage, die wohl schon darüber entscheiden könnte, ob ich flugtauglich bin oder nicht. Ich bin auf beiden Ohren schwerhörig, seit ich ein Kind bin. Also, ich verstehe alles, was sich auf "normaler" Lautstärke bewegt. Nur sehr leise eben nicht.
Habe ich damit noch Chancen, oder kann ich mir den Job als FB gleich völlig abschminken?
Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen!?

Liebe Grüße

PS: Tolles Forum hier, ich wünschte ich wäre schon früher drauf gestoßen.

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Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von KCLP2006 » 17 Aug 2007, 22:39

oh mann. das tut mir leid (wenn man das so sagen kann - aber wenigstens kannst du noch hören !!! ) es wird ein hörtest in so einer Kammer gemacht und dieser Test ist wie beim Ohrenarzt. Ich weiß nicht, wie die bei LH darauf reagieren. Was ich mir nur schwer vorstellen kann, an Bord sind ja nochmal erschwerte lautstärkenverhältnisse, ob nun durch das Flugzeug selbst, oder die Lautstärke der Kollegen / Passagiere oder Ansagen. Und selbst ich - als wirklich sehr gut hörende - verstehe manchmal die Gäste nicht. Was noch mal dazu kommt, die Passagiere reden häufig SEHR SEHR leise, dass du 3 mal nachfragen geschweige denn am besten von den lippen ablesen musst. Das ist so schon manchmal sehr unangenehm und würde dann für dich noch schlimmer sein.

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Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von tikva » 17 Aug 2007, 22:57

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Wenn man es nicht wüsste, würde man bei mir auch nicht unbedingt merken, dass ich schlecht höre. Beim Test natürlich schon. Sollte ich jetzt vielleicht erstmal bei den Airlines nachfragen, wie sie das handhaben?
Das macht mich jetzt irgendwie ziemlich traurig, dass es ausgerechnet daran scheitern sollte...
Falls jemand noch weitere Infos hat, wäre ich dafür sehr dankbar!

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Beitrag von Schneeflocke » 18 Aug 2007, 00:13

Hallo tikva,

sieh mal unter den im ersten Posting dieses Threads angegebenen Links nach, ob Du da eine Antwort auf Deine Frage findest. Evtl. kannst Du Dich ja auch mal direkt bei einem Fliegerarzt erkundigen, anstatt bei einer Fluggesellschaft (die dann gleich womöglich Deine Personalien aufnehmen will).

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OP an den Ohren

Beitrag von Aoli » 05 Jun 2008, 13:36

Ich weiß nicht, ob das hier perfekt reinpasst, wenn nicht, tuts mir leid. Ist vielleicht auch ne unnötige/blöde Frage, aber:
Muss man beim Medical zwangläufig alle OPs angeben, die man im Laufe des Lebens hatte? Ich nehme es an, mache mir aber ein wenig Sorgen, denn ich wurde mittlerweile dreimal operiert, immer an den Ohren (zweimal Röhrchen, einmal wurde ein Loch im Trommelfell genäht).
Nachdem ja in der Luft höhrer Druck herrscht, fürchte ich, der Fliegerarzt könnte Bedenken haben, dass vllt. was mit meinem Trommelfell wieder aufgeht oder so (obwohl ich seit der OP damals nie wieder Probleme hatte).
Möchte einfach nicht, dass es wegen sowas schief geht, aber lügen will ich auch nicht.
lg

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Re: Große Angst vor dem Medical

Beitrag von würmchen » 05 Jun 2008, 13:43

es gibt 2 möglichkeiten, du sagst nicht u irgendwann haste schöne probleme mit den ohren, eben weil es ein riskiko ist oder du sagst es u der dok bewahrt dich davor dass dir was passiert indem er nein sagt.
Du solltest ehrlich sein u dann wirst du auch sehen ob alles ok ist.

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Re: Große Angst vor dem Medical

Beitrag von Aoli » 05 Jun 2008, 18:06

Naja, ich hoffe natürlich, dass es kein Problem sein wird...ich fänds halt sehr ärgerlich. Aber es stimmt natürlich, die Gesundheit geht vor.

Skyhigh
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Re: Große Angst vor dem Medical

Beitrag von Skyhigh » 06 Jun 2008, 01:07

EIne weitere Idee wäre auch den HNO, der dich damals betreut hat, einmal aufzusuchen und zu befragen. Das nimmt vielleicht einige Bedenken vor der Untersuchung.
Und ein geflicktes Loch oder Riss im Tromellfell in der Vergangenheit führt nicht automatisch zur lebenslangen Flugunfähigkeit!
Angeben bzw. überprüfen würde ich es auf alle Fälle einmal!

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Re: Große Angst vor dem Medical

Beitrag von Aoli » 24 Jun 2008, 10:51

So, war gestern also auch beim Medical.
Alles eigentlich keine große Sache, wie bereits beschrieben und alle sind sehr nett und freundlich.
Die Dame, die den Lungenfunktionstest gemacht hat, hat sich übrigens gar nicht daran gestört, dass ich drei Versuche gebraucht hab :)
Leider hat das Gespräch mit der Ärztin nichts gutes ergeben...ich wurde in der Kindheit an den Ohren operiert und oberflächlich konnte sie im rechten Ohr keinen Druckausgleich feststellen :o
War heute beim HNO, der Bericht wird heute noch abgeschickt. Jetzt heißts warten und hoffen, dass ich nicht tatsächlich fluguntauglich bin...ansonsten bin ich nämlich kerngesund ;(
lg
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Re: Große Angst vor dem Medical

Beitrag von Aoli » 10 Jul 2008, 10:55

najas hat geschrieben:Was ist dabei herausgekommen, Aoli??(
Bin doch flugtauglich :D

Lenaleiin

Vorraussetzungen Medical Hörtest

Beitrag von Lenaleiin » 10 Mai 2010, 19:22

Hallo, ich hoffe es ist nicht schlimm dass ich jetzt extra ein Thema eröffne, ich kenne mich hier auf der Seite bzw im Forum noch nicht so gut aus und habe keine Antwort auf meine Frage bekommen..
Und zwar würde es mich interessieren ob man als Flugbegleiter einen Gesundheitscheck durchlaufen muss bei dem die Hörleistung entscheidend ist? Ich weiß dass es Infos zu den Vorraussetzungen auf der Seite gibt aber ich habe leider keine wirkliche Antwort gefunden. Ich habe nämlich auf dem linken Ohr eine leichte Hörschwäche, also nicht gravierend ich verstehe eigentlich alles und brauche auch kein Hörgerät oder ähnliches nur bei der Polizei, Fluglotsen etc kann ich mich deswegen nicht bewerben.. Wie sind denn hier die Bestimmungen?

Liebe Grüße

sternensucher
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Re: Vorraussetzungen Medical Hörtest

Beitrag von sternensucher » 10 Mai 2010, 23:07

Bestandteil einer Flugtauglichkeitsuntersuchung für FBs ist auch ein Hörtest. Ich weiß zwar nicht, ob ein 100%iges Hörvermögen vonnöten ist, gehe aber mal davon aus.

Muli90
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Re: Vorraussetzungen Medical Hörtest

Beitrag von Muli90 » 10 Mai 2010, 23:47

Also mein Test war SCHLECHT.... so richtig schlecht. Meine Ohren sind scheiße...ich bin einen Punkt oder so über der ab-hier-hörst-du-zu-schlecht-für-lufthansa skala...und hab es grade so geschafft:)
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