Psychische Krankheiten

Te_Atatu
Flieger
Flieger
Beiträge: 1
Registriert: 26 Mai 2006, 23:33
Kontaktdaten:

Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von Te_Atatu » 27 Mai 2006, 00:08

Hallo!

Ich bin neu hier und habe mich hier grade etwas durchgewühlt "wink.gif" "0">
Hmmm...
Ich hab in einer Zeitschrift gelesen, dass einige Airlines auch Studenten auf Teilzeitbasis einstellen, und da ich nach dem Studium unbedingt bei der LH arbeiten möchte, wär das ja ger nicht schlecht, neben dem Studium als FB zu arbeiten.
Nun hab ich folgendes Problem: Ich hatte vor einigen Jahren psychische Probleme (leichte Persönlichkeitsstörung aufgrund eines Traumas). Allerdings sind sie ausgeheilt und ich gelte als gesund.
Kann das für mich zu einem Problem werden bei der Tauglichkeituntersuchung???
Wär super, wenn mir jemand antworten könnte...

LG, Te

dodo
Flieger
Flieger
Beiträge: 765
Registriert: 02 Okt 2005, 00:53
Arbeitgeber: LH

psychische Probleme, Trauma

Beitrag von dodo » 28 Mai 2006, 19:38

Da kommt wohl auf das Ausmaß deiner Störung an. Wenn Du in Sicherheitsverwahrung warst, wirds wohl nichts werden mit Fliegen.

Kiwigirl
Flieger
Flieger
Beiträge: 30
Registriert: 06 Aug 2006, 10:45
Kontaktdaten:

Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von Kiwigirl » 10 Aug 2006, 12:36

Hm, was is denn mit psychischen Sachen? Hatte Bulimie und war deshalb in einer Klinik, mittlerweile isses nicht mehr aktuell und vorbei. Wird sowas gefragt bzw. haben solche Dinge irgendeinen Einfluss?
Danke & Lg
Kiwi

Planeta
Ground
Ground
Beiträge: 6450
Registriert: 20 Mai 2006, 16:20

Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von Planeta » 10 Aug 2006, 12:37

Ich weiss nicht ob sie nach Klinikaufenthalten fragen.
Wenn nicht, dann erwähns nicht. Falls sie fragen bleib bei der Wahrheit.
Zuletzt geändert von Planeta am 10 Aug 2006, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.

Anonymer User

Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Anonymer User » 24 Mär 2007, 14:43

Hallo an Alle hier im Forum,

ich würde mich gerne als FB bewerben und hätte eine Frage zur ärztlichen Untersuchung...

Wie kann man sich diese Untersuchung vorstellen? Wird man rein körperlich untersucht oder ebenfalls ein psychisches Gutachten erstellt.
Ich bin ganz ehrlich... ich hatte vor vielen Jahren (8-10) psychische Probleme im Bezug auf Angstzustände. Diese waren aber meiner damaligen Lebenssituation zuzuordnen... Ich habe mich damals auch stationär Behandeln lassen. Ist zwar lange her und ich habe nun keinerlei Probleme...dennoch ist es mir natürlich ein anliegen zu wissen ob das ein K.O.-Kriterium ist oder nicht.

Vielen Dank für Eure Antworten!!!

Beste Grüße, Jens


Cimber Air
Flieger
Flieger
Beiträge: 850
Registriert: 27 Feb 2007, 00:16
Kontaktdaten:

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Cimber Air » 24 Mär 2007, 15:29

Hallo Jens .... Es kommt zunächst drauf an, denke ich, bei welcher Airline Du dich bewerben möchtest. Bei der Lufthansa ist es so, dass die Einstellungsgespräche von Psychologen (die meisten arbeiten schon lange in der Wirtschaft, also nicht die "klassischen Psychologen an sich) geführt werden, ABER, davor solltest du keine Angst haben, denn wenn Du mit der Geschichte von damals durch bist, hast du nichts zu befürchten. Ausserdem ist es ja nichts, was du auch nur in inrgendeiner Form erwähnen musst. Allerdings möchte ich Dir, bervor Du Dich zu einer Bewerbung entschließt, schon nahelegen darüber nachzudenken, das der Job psychsich schon sehr belastend sein kann. Und da spreche ich jetzt mal als alter Hase, denn natürlich ist Anfangs die Euphorie groß. Man muss sich oftmals mit vielen Dingen arrangieren, die einem gegen den Strich gehen, man muss sich von Passagieren anfeinden lassen, bekommt unberechtigt Wut ab etc. ... und die BurnOutSympthomatik ist bei uns recht verbreitet, man ist bei Zeiten einfach abgeflogen. Manchmal sitzt man alleine am Arsch der Welt, die Crew ist zwar nett aber man macht nichts zusammen und muss sich 48Std. alleine beschäftigen können, manchmal auch ohne geregelten Kontakt zu zuhause.
Ich möchte Dich gar nicht davon abbringen, dich zu bewerben, ganz im Gegenteil, nur mach Dir für Dich vorher Gedanken, ob Du das so wirklich möchtest und diesen Lebensstil leben möchtest. Der Job macht Spaß, gar keine Frage, aber er macht das Leben daneben teilweise auch sehr anstrengend, vor allem wenn man zu den Fliegern gehört, die auch ein Leben neben der Fleiegrei haben. Es gibt zahlreiche Kollegen, die nur für den Job und den Lifestsyle leben, das ist meines Erachtens erbärmlich und auch sehr bedauerlich. Auf der anderes Seite kostet es viel Kraft, nebenbei sein Sozial-Leben zu pflegen und nicht die Bodenhaftung zu verlieren...Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich doch hier an und gerne mehr Infos über PN .....Liebe Grüsse......

joy
Flieger
Flieger
Beiträge: 92
Registriert: 19 Mär 2007, 23:36
Kontaktdaten:

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von joy » 24 Mär 2007, 15:33

Also beim LH-Medical wird man "nur" körperlich untersucht. Messen, Wiegen, Blut- und Urinprobe, EKG, Lungenfunktionstest, Seh- und Hörtest, Reflexe, Wirbelsäule usw.
Man muss allerdings einen Bogen ausfüllen über Voerkrankungen und OPs. Also müsstst du deine Geschichte wohl angeben. Wenn das allerdings so lange her ist und definitiv abgeschlossen ist, glaub ich nicht, dass es ein ko-Kriterium ist.

Wolkenreisende
Flieger
Flieger
Beiträge: 191
Registriert: 07 Nov 2006, 00:15
M/W: W
Wohnort: Schoorl/NL

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Wolkenreisende » 24 Mär 2007, 15:54

Niemand muss eine 8 Jahre alte Vorerkrankung beim Arbeitgeber angeben, das ist Quatsch. Ich denke auch nicht, dass das überhaupt in einer Einstellungsuntersuchung festgestellt werden könnte.
Sollte sich dann doch bei einem psychologischem Gutachten herausstellen, dass man an einer Phobie leidet, dann muss man ja nicht unbedingt mit seiner Vergangenheit rausrücken. Allerdings sollte man sich bei Angstzuständen wirklich kritisch selbst hinterfragen, inwieweit man für den Job tauglich ist.
Das wird auch oft schnell etwas verdrängt oder einem höheren Ziel untergeordnet.

LG
W.

joy
Flieger
Flieger
Beiträge: 92
Registriert: 19 Mär 2007, 23:36
Kontaktdaten:

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von joy » 24 Mär 2007, 15:56

Wir mussten auch OPs und Erkrankungen angeben, die länger her waren als 8 Jahre.

kim22
Forum-Moderator
Forum-Moderator
Beiträge: 3223
Registriert: 07 Aug 2005, 20:30
M/W: W
Wohnort: Berlin

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von kim22 » 24 Mär 2007, 16:24

Ja man soll schon alle Vorerkrankungen angeben, aber mal ehrlich, so eine Vorerkrankung kann man doch nach sovielen Jahren nicht nachweisen...ich würde sie nicht freiwillig angeben und wenn du sicher bist, daß du keine Probleme mehr hast...dann ist doch alles ok.

Ariadne
Flieger
Flieger
Beiträge: 2529
Registriert: 04 Aug 2006, 19:18

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Ariadne » 24 Mär 2007, 20:43

Ich würde mich Kiel-Flyer anschließen, überleg Dir - nur für Dich selbst - ob Du dieses Leben so auch leben willst. Unter Umständen kann es sehr einsam sein...aber ich will Dich nicht abhalten, das zu tun, was Du gern möchtest. Ist nur immer sehr ratsam, sich vorher Gedanken zu machen. Sicherlich kommt es auch darauf an, was genau Du für Probleme hattest - was Du natürlich hier nicht erläutern sollst (das geht sicherlich nur Dich etwas an) und ob Du es für möglich hälst, wieder daran zu leiden...Die Untersuchung beim Mediz.Dienst bei LH ist rein körperlicher Natur, da sitzt kein Psychologe, der Dich an dieser Stelle noch mal unter die Lupe nimmt, das passiert alles schon beim Vorstellungsgespräch. Lg Ari

Schneeflocke
Fussgänger
Fussgänger
Beiträge: 1709
Registriert: 19 Jan 2007, 20:06

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Schneeflocke » 27 Mär 2007, 15:45

Obwohl ich noch keine FB bin, würde ich eine so weit zurückliegende Erkrankung nicht angeben, Du würdest Dir möglicherweise nur eine unnötige Blöße geben. Wichtig ist, jetzt eine stabile Persönlichkeit zu sein, um den (wahrscheinlich oft unterschätzten) Anforderungen langfristig gewachsen zu sein.

up and away
Flieger
Flieger
Beiträge: 771
Registriert: 17 Jan 2007, 21:41
Kontaktdaten:

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von up and away » 27 Mär 2007, 20:28

also wenn es da irgendwo Akten drüber gibt (Versicherung etc.) solltest du es schon sagen, denn das könnte sonst mächtig Ärger geben. Falls du es aber geschafft hast, dass dieses in keiner Akte gelandet ist oder dir sicher bist das alles gelöscht wurde (einfach mal bei allen Beteiligten anrunfen) würde ich es nicht angeben...

style="color:red"> Edit: Achtung, ich bin kein FB und wir alle können natürlich keine verbindlichen Tipps geben (es sei denn unter uns wäre ein Anwalt)
Zuletzt geändert von up and away am 27 Mär 2007, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
walking on a dream
see you @WOA 2010- rain or shine!

Wolkenreisende
Flieger
Flieger
Beiträge: 191
Registriert: 07 Nov 2006, 00:15
M/W: W
Wohnort: Schoorl/NL

Re: Ärztliche Eignungsuntersuchung

Beitrag von Wolkenreisende » 28 Mär 2007, 00:25

Dafür muss man doch kein Anwalt sein.. Die Krankendaten von damals dürfen gar nicht an den Arbeitgeber weitergereicht werden, es sei denn, der Patient hebt die Schweigepflicht auf.

Wenn es eine Phobie als Vorerkrankung gibt, dann ist ein Psychiater der richtige Ansprechpartner. Mit ihm kann man klären, ob die Gefahr besteht, dass es noch Probleme geben kann. Im Zweifelsfall kann der dann auch ein Gutachten erstellen. - aber immer nur auf Anforderung des Patienten.

LG
W.

Agnes
Flieger
Flieger
Beiträge: 61
Registriert: 14 Jul 2007, 19:46
Kontaktdaten:

Re: medizinische Tauglichkeitskriterien für Flugbegleiter

Beitrag von Agnes » 22 Aug 2007, 16:24

Hallo, ich bekomme seit 1 1/2 Jahren wg einer psychischen Erkrankung zwei Psychopharmaka. Mir geht es aber sehr gut, und ich bin sehr stabil und normal gesund, das sagt mein Arzt auch. Weiß jemand von Euch von solchen Fällen? Habt Ihr solche Kolleginnen??? Kann es da Schwierigkeiten bei der ärztlichen Untersuchung geben, und kann es Ärger geben, wenn man das verschweigt? Oder sollte ich damit einfach ganz offensiv umgehen, wie ich das auch sonst tue?
Danke für Eure Antwort... Agnes

kingair9
Flieger
Flieger
Beiträge: 10914
Registriert: 20 Mär 2006, 13:31

Psychische Krankheiten

Beitrag von kingair9 » 22 Aug 2007, 17:35

"90%" cellspacing="1" cellpadding="3" "0" align="center"> "genmed">Zitat: "quote">
Agnes schrieb am 22.08.2007 15:24 Uhr:
Hallo, ich bekomme seit 1 1/2 Jahren wg einer psychischen Erkrankung zwei Psychopharmaka. Mir geht es aber sehr gut, und ich bin sehr stabil und normal gesund, das sagt mein Arzt auch. Weiß jemand von Euch von solchen Fällen? Habt Ihr solche Kolleginnen??? Kann es da Schwierigkeiten bei der ärztlichen Untersuchung geben, und kann es Ärger geben, wenn man das verschweigt? Oder sollte ich damit einfach ganz offensiv umgehen, wie ich das auch sonst tue?
Danke für Eure Antwort... Agnes



Hallo Agnes - etwas sehr ähnliches wurde in diesem thread schon einmal ausführlich diskutiert:

http://68180.rapidforum.com/topic=106771522223

http://www.flugbegleiter.net/forum/view ... =psychisch

MerDer
Flieger
Flieger
Beiträge: 3
Registriert: 07 Okt 2009, 22:30
M/W: M

Ich schildere mal meinen Fall

Beitrag von MerDer » 08 Okt 2009, 09:40

Hallo, ich möchte als Flugbegleiter bei LH arbeiten. Allerdings habe ich gelesen, dass man bei der Ärzteuntersuchung auch alle Krankheiten angeben muss. Dies werde ich auch tun. Allerdings mach ich mir schon sorgen, ob ich dann sofort abgelehnt werde. Ich habe früher an Zwangsstörungen geleidet (Waschzwang, Gedankenzwang), bin aber in zwischen schon wieder geheilt und habe keine Zwänge mehr. Aber allerdings mach ich mir da schon sorgen. Werde ich dann sofort abgelehnt? Oder beeinträchtigt dies meine Bewerbung nicht?

Ich würde mich auf eine schnelle Antwort freuen.
Liebe Grüße

Planeta
Ground
Ground
Beiträge: 6450
Registriert: 20 Mai 2006, 16:20

Re: Ich schildere mal meinen Fall

Beitrag von Planeta » 08 Okt 2009, 09:44

Bist du geheilt?

MerDer
Flieger
Flieger
Beiträge: 3
Registriert: 07 Okt 2009, 22:30
M/W: M

Re: Ich schildere mal meinen Fall

Beitrag von MerDer » 08 Okt 2009, 10:23

Steht doch da? Ja. :) Ich musste noch hinzufügen, dass ich den Waschzwang für paar Monate hatte und nicht mein ganzes Leben lang.

Planeta
Ground
Ground
Beiträge: 6450
Registriert: 20 Mai 2006, 16:20

Re: Ich schildere mal meinen Fall

Beitrag von Planeta » 08 Okt 2009, 10:30

dann interessierts auch keinen.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast