Schilddrüse

kingair9
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Re: Schilddrüse

Beitrag von kingair9 » 21 Aug 2008, 19:43

@leilani

L-Thyroxin ist weder bei der Polizei noch bei der LH ein Hinderungsgrund. Das ist Fakt, aus erster Hand und absolut sicher. Punkt.

Leilani

Re: Schilddrüse

Beitrag von Leilani » 21 Aug 2008, 19:45

also kingair, bei der Polizei weiß ich es aber ganz sicher...
es ist ein Grund, dass man nicht eingestellt wird und steht in der PVO....
kann sein, dass sie es jetzt geändert haben, nach den vielen Beschwerden...

aber ich weiß das hundert pro, findet man auch einiges zu, wenn man googelt..

und ich weiß das auch aus erster Hand

Leilani

Re: Schilddrüse

Beitrag von Leilani » 21 Aug 2008, 19:46

aber ich ruf morgen früh gern mal an, und frag ob es sich geändert hat

kingair9
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Re: Schilddrüse

Beitrag von kingair9 » 21 Aug 2008, 19:47

Leilani hat geschrieben:also kingair, bei der Polizei weiß ich es aber ganz sicher...
es ist ein Grund, dass man nicht eingestellt wird und steht in der PVO....
kann sein, dass sie es jetzt geändert haben, nach den vielen Beschwerden...

aber ich weiß das hundert pro, findet man auch einiges zu, wenn man googelt..

und ich weiß das auch aus erster Hand
Es mag ja sein, daß bestimmte zeitkritisch einzunehmende Medikamente ein Grund sind aber eben keine Schilddrüsenhormone. Zudem ist Polizei Ländersache und es kann daher auch Unterschiede geben.

Leilani

Re: Schilddrüse

Beitrag von Leilani » 21 Aug 2008, 20:23

ja, ich weiß, aber in der verordnung geht es ausdrücklich um die schilddrüse, fehlende schilddrüse ist ausschlusskriterium (gewesen), ich erfrag das aktuellste Mal..wobei es hier ja eher unwichtig ist, hier interessiert ja nur das vom fliegen

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Nektarine » 27 Aug 2008, 09:25

Solltest Du zum AC kommen, würde ich die Narbe mit einem Tuch verdecken. Schaden kann es nicht.
Ich habe eine Einladung zum AC bekommen. Ich bin so glücklich! und tue alles, um diese Narbe zu "verschönern" mit Gels, Cremes, Silikonpflaster, Schüßler-Salzen, Massagen, usw. aber leider braucht es Zeit und manchmal bin ich richtig traurig deswegen, weil ich mit alldem nichts erreiche. Ich denke mir dann, es kann doch nicht sein, dass ich jahrelang auf diese Chance gewarte habe, mich vorbereitet habe und nun so kurz vorher mir ein Chirurg so einen Schnitt am Hals verpasst. Ohne Halstuch sieht man sie leider deutlich, und mit Halstuch sieht man gar nichts.

Angenommen niemand bemerkt etwas und im Einzelgespräch wird nicht danach gefragt, soll ich sie beim Medical vorzeigen?

Vielen lieben Dank für eure Kommentare.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Jewels » 27 Aug 2008, 09:55

Im Medical wird man dich bitten, dass Halstuch abzunehmen, würde ich ich mal vermuten.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Schilddrüse

Beitrag von kingair9 » 27 Aug 2008, 16:22

Nektarine hat geschrieben: Ich habe eine Einladung zum AC bekommen. Ich bin so glücklich! und tue alles, um diese Narbe zu "verschönern" mit Gels, Cremes, Silikonpflaster, Schüßler-Salzen, Massagen, usw. aber leider braucht es Zeit und manchmal bin ich richtig traurig deswegen, weil ich mit alldem nichts erreiche. Ich denke mir dann, es kann doch nicht sein, dass ich jahrelang auf diese Chance gewarte habe, mich vorbereitet habe und nun so kurz vorher mir ein Chirurg so einen Schnitt am Hals verpasst. Ohne Halstuch sieht man sie leider deutlich, und mit Halstuch sieht man gar nichts.
Meine Frau hat sich ihre (allerdings wegen gestreuter Metastasen sehr große) SD-Narbe teilweise weglasern lassen. Man sieht es zwar noch aber nur in dem Maß, daß man mit Camouflage-Creme von der Kosmetikerin wirklich alles weg bekommt. Hat nach Antrag die Kasse bezahlt.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Nektarine » 27 Aug 2008, 16:53

Das ist ja toll. Danke für den Tipp. Ich werde schauen wo ich die Laserbehandlung machen lassen kann. Mal schauen ob meine Krankenkasse auch die Kosten übernimmt :-)

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Doctor No » 27 Aug 2008, 21:34

Nektarine hat geschrieben:Das ist ja toll. Danke für den Tipp. Ich werde schauen wo ich die Laserbehandlung machen lassen kann. Mal schauen ob meine Krankenkasse auch die Kosten übernimmt :-)
Bevor Du das machst, solltest du aber einige Zeit ins Land gehen lassen.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Holly Golightly » 28 Aug 2008, 18:36

Ich würde mir da als gesetzlich Versicherte keine grosse Hoffnungen machen.
Soweit ich weiss, ist Kings Bessere Hälfte (ich kann diese Symbole da mit plus und einhalb nicht schreiben) privat versichert und es ist auch einige Jahre her. Und es ist auch ein Unterschied, ob man eine Krebsbehandlung hinter sich hat und dementsprechend eben auch die Sensibilität liegt oder obs ein normaler Schnitt ist, der die Psyche nicht gross belastet sondern "nur" bei der Berufswahl hinderlich sein könnte. Und FB ist ja nun nicht ein Beruf, wo man sagen kann, dass man nur diesen Beruf ausüben kann und wenn man dran "gehindert" wird, man zum Sozialfall wird. Das denke ich, gehört in den Bereich Privatvergnügen, für den man dann auch selber zahlen sollte, nach der Denke der Versicherungen.
Sorry, wenn ich das so sage, aber ich denke das echt.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von kingair9 » 28 Aug 2008, 19:01

Holly_Golightly hat geschrieben: Soweit ich weiss, ist Kings Bessere Hälfte (ich kann diese Symbole da mit plus und einhalb nicht schreiben) privat versichert und es ist auch einige Jahre her.
Nein, ist sie nicht, war sie nie und wird sie mit der Krebsvorgeschichte auch nie sein.
Holly_Golightly hat geschrieben: Und es ist auch ein Unterschied, ob man eine Krebsbehandlung hinter sich hat und dementsprechend eben auch die Sensibilität liegt oder obs ein normaler Schnitt ist, der die Psyche nicht gross belastet sondern "nur" bei der Berufswahl hinderlich sein könnte.
DARIN gebe ich Dir Recht - wobei wir nicht wissen, warum es in diesem konkreten Fall eine SD-OP gab.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Nektarine » 28 Aug 2008, 20:19

Das war schon bösartig bei mir, daher auch der schnelle radikale Eingriff. Laut allen Ärzten ist jetzt mit Sicherheit nichts mehr zu befürchten und ich fühle mich auch überhaupt nicht krank. Die Psyche wurde auch nicht so belastet, im Gegenteil, es war eine Lebenserfahrung mehr und man ist danach gestärkter, weil man es geschafft hat. Die Narbe lässt sich mit Kryolan-Produkten (Camouflage) sehr gut überschminken, das Zeugs ist sogar wasserfest und hält ca. 3 Tage (wenn man es nicht abschmickt / war nur ein Versuch). Die Medikamenteneinnahme muss auch nicht täglich sein, es gibt mitlerweile auch die Möglichkeit das L-Thyrox einmal im Monat einzunehmen (habe mich aber noch nicht genauer erkundigt). Beruflich habe ich einen guten Job und bin oft auf Geschäftsreise auf der ganzen Welt, mal im Mittleren Osten, mal in Amerika, usw. aber als ich im Krankenhaus lag, ist mir so einiges klar geworden und ich habe mir Gedanken gemacht. Meine derzeitige Tätigkeit erfüllt mich nicht, weil es immer nur um Verträge und Geld geht. Mein Traum war es schon immer und ist es immernoch nach so vielen Jahren Flugbegleiterin zu werden. Ich kann euch nicht genau sagen warum, ich liebe es einfach mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zu arbeiten, einen abwechlungsreichen Job, weltoffene KollegenInnen usw. Ich denke, ich erfülle alle Voraussetzungen, aber leider plötzlich sowas mit der OP. Deshalb wollte ich Eure Meinung hören, ich wollte wissen, was ihr denkt, ob ich eine Chance hätte, ob es wirklich sooo wichtig ist, wenn doch alles ok ist und optisch man nichts bemerkt. Das Blöde ist, dass man solche gesundheitsbedingten Vorgeschichten nicht ändern kann, man kann NICHTS tun und fühlt sich teilweise auch machtlos auch wenn man gar nicht der Typ dafür ist. Aber ist das ein Grund für eine Fluguntauglichkeit und tatsächlich hinderlich für den Beruf?

Ich mache mir keine Hoffnungen mit der gesetzlichen Krankenkasse, habe den Unterschied zwischen einem Privatpatienten und einem gesetzlich Versicherten schon erfahren dürfen. Das ist manchmal kaum zu glauben, ich frage mich für was ich jeden Monat jahrelang soviel an die Kasse überweise. In meinem Fall wäre es besser gewesen, ich hätte privat gespart und hätte mich dann auf eigene Kosten von einem erfahrenen, professionellen Chirurgen behandeln lassen.
Liebe Grüße an Euch alle!

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Doctor No » 28 Aug 2008, 22:13

Nektarine hat geschrieben:
Ich mache mir keine Hoffnungen mit der gesetzlichen Krankenkasse, habe den Unterschied zwischen einem Privatpatienten und einem gesetzlich Versicherten schon erfahren dürfen. Das ist manchmal kaum zu glauben, ich frage mich für was ich jeden Monat jahrelang soviel an die Kasse überweise. In meinem Fall wäre es besser gewesen, ich hätte privat gespart und hätte mich dann auf eigene Kosten von einem erfahrenen, professionellen Chirurgen behandeln lassen.
Liebe Grüße an Euch alle!
Bei den gesetzlichen Krankenkassen handelt es sich um ein Solidarsystem, d. h. nicht jeder kann das Geld herausbekommen, was er eingezahlt hat. Der hohe Beitrag den Du zahlst, ergibt sich daraus, dass Du damit natürlich auch alle nicht zahlenden, aber versicherten Mitglieder finanzierst. In Deinem Fall vermute ich aber mal, dass die Krankenkasse mehrere Deiner Jahresbeiträge investiert hat in Deine Behandlung.

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Beitrag von Morticia_A. » 09 Mär 2011, 14:10

Hallo,

da muss ich auch mal nachhaken: ich habe wiederum eine leichte Schilddrüsenunterfunktion... warum sollte das problematisch sein? Bzw. muss ich das überhaupt angeben?! Oder holen die eh noch einen Attest beim Hausarzt ein? 8o

Ach ja und fragen die auch nach OP´s, ob und welche man hatte?

Sonst habe ich zum Glück nichts weiter, bin recht "unempfindlich" ^^ , keine Allergien etc...

Vielen Dank im Voraus!

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Jewels » 09 Mär 2011, 17:49

Es wird nach Medikamenten gefragt und auch nach Operationen.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Morticia_A. » 10 Mär 2011, 10:36

Hallo Jewels,

danke für die Antwort. Stellt eine OP ein Problem dar, wenn diese aber zu 100% abgeschlossen ist? Ich meine.. kann doch bei jedem vorkommen, z.B. Blinddarm oder so, könnte das problematisch sein? Genauso wie das L-Thyroxin.. Vielleicht schließen die einen dann nur aus, damit die 1000 Bewerber reduziert werden.. bei sooo vielen einfach Gründe zu haben, damit wieder einer "weg" ist.. :(

LG

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Re: Schilddrüse

Beitrag von News » 10 Mär 2011, 10:39

Morticia_A. hat geschrieben: Vielleicht schließen die einen dann nur aus, damit die 1000 Bewerber reduziert werden.. bei sooo vielen einfach Gründe zu haben, damit wieder einer "weg" ist.. :(
Überall im Forum steht zu lesen, daß LH händeringend Bewerber sucht.

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Re: Schilddrüse

Beitrag von Jewels » 10 Mär 2011, 10:46

Morticia_A. hat geschrieben:Hallo Jewels,

danke für die Antwort. Stellt eine OP ein Problem dar, wenn diese aber zu 100% abgeschlossen ist? Ich meine.. kann doch bei jedem vorkommen, z.B. Blinddarm oder so, könnte das problematisch sein? Genauso wie das L-Thyroxin.. Vielleicht schließen die einen dann nur aus, damit die 1000 Bewerber reduziert werden.. bei sooo vielen einfach Gründe zu haben, damit wieder einer "weg" ist.. :(

LG
Das kommt auf die OP an. Da kann man doch keine allgemeine Aussage treffen. Außerdem bin ich kein Arzt und kann nicht sagen, welche OPs zwangsläufig zur Flugdienstuntauglichkeit führen und welche nicht. Das wird der Fliegerarzt entscheiden. Aber man ganz ehrlich, glaubst du echt, dass ne Blinddarm-OP ein Ausschlusskriterium ist?!?

Was L-Thyroxin angeht: Nehme ich auch, habe ich angegeben. Solange die Blutwerte durch oder trotz die/der Einnahme gut sind, sollte das kein Problem sein. War es bei mir zumindest nicht. Aber auch hier gilt: Ich bin kein Arzt!
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Re: Schilddrüse

Beitrag von Morticia_A. » 10 Mär 2011, 10:50

Vielen Dank.

Ja, zum Glück suchen sie Leute.. vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken! Noch eine Frage, wie weit muss man sich bei Medical entkleiden bzw. ob überhaupt?

Danke und Grüße ;)

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